BAKERY JATTA

Im Januar 2016 überschlugen sich Zeitungsmeldungen mit Artikeln zu einem Geflüchteten, dem eine große Bundesligakarriere zugetraut wird. Nach einem Probetraining verpflichtete der Hamburger Sportverein Bakery Jatta und stattete ihn mit einem langfristigen Vertrag aus. Einen 17-jährigen Geflüchteten, der ein halbes Jahr vorher nach langer Flucht in Deutschland angekommen war. Über 6000 km lang war der Weg von dem Regime in Gambia nach Bremen.

Gambia ist geprägt von Armut, Perspektivlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Das arme Land wurde über 22 Jahre von Präsident Yahya Jammeh mit eiserner Hand regiert, wodurch sich die Grundrechte der Bevölkerung stark einschränkten. Willkürliche Verhaftungen, Folter, die Verfolgung von Homosexuellen und unliebsamen Journalisten waren im Jammehs Gambia an der Tagesordnung.

Bakery Jatta wuchs ohne Eltern in seinem Heimatland auf und war auf seinem langen Weg durch die Wüste und über das Mittelmeer nach Italien alleine.

In Bremen wurde schnell das Talent erkannt, obwohl Bakery vorher noch nie in einem Fußballverein gespielt hatte. Werder Bremen war begeistert und bot ihm einen Vorvertrag an. Weil aber nur ein Festvertrag eine Ausnahmegenehmigung gesichert hätte, lehnte er den Vertrag ab.

 "ZUHAUSE

ist da

wo man

FRIEDEN

findet"

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